FAQ

Hier finden Sie eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen und Antworten.

Wichtige Informationen zur Reinigung des Wassers

Worum geht es hier überhaupt?
Mit der purgo100 und der purgo200 erhalten Sie eine qualitativ sehr hochwertige, vielfach bewährte Umkehrosmose-Anlage zur Tiefenreinigung des Leitungswassers von allen Fremd- und Schadstoffen, die in unserem Leitungswasser trotz aller Beteuerungen enthalten sind. Damit können Sie und Ihre Familie zum Trinken und Kochen gesundes, reines, schadstofffreies und mit bestem Bergquellwasser vergleichbares Wasser genießen.
Was hat man von einer solchen Anlage?
Mit der purgo100 oder purgo200 steht Ihnen zum Trinken und Kochen gereinigtes Wasser zur Verfügung, das praktisch keine Bakterien, Viren, Schwermetalle, Pestizide, Medikamentenrückstände und andere Zusatz- und Schadstoffe mehr enthält. Selbst wenn das Leitungswasser die gesetzlich zulässigen Grenzwerte einhält, heißt das nicht, dass es frei von Schadstoffen ist. Wenn Sie Bioprodukte kaufen, machen Sie das ja auch, um möglichst keine unerwünschten Schadstoffe zu sich zu nehmen. Seien Sie beim Wasser zum Trinken, Gemüseputzen und Kochen genauso konsequent.
Aber Mineralwasser muss man dann trotzdem kaufen?
Mit der purgo100 oder purgo200 im Haus braucht man kein Wasser in Flaschen mehr – weder stilles noch kohlensäurehaltiges. Das Einkaufen, Schleppen, Lagern und Entsorgen all dieser Flaschen können Sie sich sparen – und damit Rücken, Geldbeutel und Umwelt schonen. Die meisten Menschen, die auf gereinigtes Wasser umgestiegen sind, mögen nach kurzer Zeit gar kein Mineralwasser mehr. Und Ihre Gäste werden das gereinigte Wasser gerne probieren, vor allem, wenn Sie es stilvoll in einer schönen Karaffe anbieten.
Kann man sich die Anlage überhaupt leisten?
Gereinigtes Wasser ist kein Luxus. Insbesondere die purgo100 ist eine besonders preisgünstige Anlage. Darüber hinaus bieten wir Ihnen alle Anlagen auf Wunsch ohne Aufschlag mit einer Teilzahlung an (erfolgreiche Bonitäts- und Identitätsprüfung vorausgesetzt): Sie zahlen dann nur 40% des Kaufpreises bei Lieferung und Anschluss der Anlage und den Rest in kleinen monatlichen Raten. Diese fallen in der Haushaltskasse meist überhaupt nicht auf, weil Sie gleichzeitig kein Flaschenwasser mehr kaufen müssen.
Wie und wo kann man eine solche Anlage kaufen?
Einfacher geht es nicht: Fordern Sie ein Angebot an – per E-Mail an bestellung@opuris.com oder per Telefon (in Deutschland unter der Stuttgarter Service-Nummer 0711-128987-0, in Österreich unter +49-711-128987-0 und in der Schweiz unter 044-6876773) oder nutzen Sie unseren Rückrufservice. Wenn alle Fragen geklärt sind und Sie das Angebot annehmen, erhalten Sie eine Auftragsbestätigung per Mail oder auf Wunsch per Post. Den Termin für Lieferung und Anschluss der Anlage vereinbaren wir mit Ihnen rechtzeitig vorab.

Wichtige Informationen zum Thema Wasser

Alle sagen doch, unser Leitungswasser sei gut?
Die Wasserversorgungsunternehmen setzen in der Tat alles daran, die Trinkwasserverordnung einzuhalten. Die Einhaltung gesetzlich zulässiger Grenzwerte bedeutet aber keineswegs, dass das Wasser frei von Zusatz- und Schadstoffen ist. Das Umweltbundesamt beruhigt: So seien z. B. die in der Tat vorhandenen Medikamentenreste im Trinkwasser für Menschen ungefährlich. Wie sich diese aber langfristig auf den Menschen auswirken und wie diese auch in kleinsten Mengen mit anderen Medikamenten in unerwünschte Wechselwirkungen treten, weiß niemand. Hinzu kommen Produktionsrückstände und Abfallprodukte aus Industrie und Landwirtschaft, die im Körper wie Hormone wirken, obwohl sie keine sind, und deshalb den Körper schaden können. Darüber hinaus ist das Grundwasser in sehr vielen Gegenden Deutschlands mit Nitrat belastet. Und das will man nicht trinken und mit dem Kochwasser essen, auch wenn die Menge noch im Rahmen des gesetzlich Zulässigen liegen sollte. Für Säuglinge und Kleinkinder sind diese Grenzwerte nach Ansicht vieler Experten sowieso viel zu hoch.

Verschaffen Sie sich Klarheit mit unserer kostenlosen Analyse Ihres Wassers zur Schwermetallbelastung, zur Belastung mit Nitrat und Nitrit, zur Gesamthärte und anderer Werte. Das ersetzt eine umfassende, entsprechend aufwendige und teure Analyse in einem Wasserlabor nur zum Teil, gibt Ihnen aber wertvolle Anhaltspunkte zur Qualität Ihres Wassers daheim.

Warum sollte man Wasser, das längere Zeit in der Leitung stand, nicht zum Trinken und Kochen verwenden?
Zwischen Wasserwerk und Wasserhahn kann mit dem Wasser viel passieren. In vielen Fällen nimmt es vor allem auch Schwermetalle aus den Leitungen und Lötverbindungen auf, die im Körper auch in kleinsten Mengen toxisch wirken können. Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb eindringlich, Wasser, das mehr als vier Stunden in der Leitung stand, nicht zu trinken, nicht zum Kochen zu verwenden und insbesondere nicht für die Zubereitung von Säuglingsnahrung zu benutzen. Die Belastung vor allem durch Schwermetalle kommt natürlich nicht plötzlich nach vier Stunden; die Schwermetalle gelangen fortlaufend ins Wasser. Mit einer purgo100 oder purgo200 werden Sie diese und andere potenziell gefährlichen Schadstoffe los – egal, wie alt und marode die Leitungen vor und im Haus sind.
Bislang hat es nicht geschadet, Leitungswasser zu trinken. Warum jetzt umsteigen?
Gesundheitliche Schäden durch Zusatz- und Schadstoffe im Trinkwasser zeigen sich in der Regel nicht kurzfristig; auch Karies entwickelt sich nicht kurz nach dem Lutschen von Bonbons. Schadstoffe in Nahrungsmitteln wirken sich meist auch nicht kurzfristig aus, dennoch kaufen mittlerweile viele Menschen Bioprodukte, weil sie die Schadstoffbelastung ihres Körpers aus guten Gründen so klein wie möglich halten möchten. Viele Schadstoffe können langfristig bedenkliche Spätfolgen zeigen. Sicher hängt die Wirkung auch von der Menge ab, aber wer seinen Körper nicht unnötig belasten will, führt diese Schadstoffe besser gar nicht erst zu.

Und wenn man Bioprodukte kauft, sollte man das Gemüse und Obst nicht mit belastetem Wasser waschen und kochen – sonst führt man möglicherweise Schadstoffe zu, die man doch vermeiden wollte. Insbesondere bei Babys, Kleinkindern, Schwangeren, alten Menschen, Kranken und vor allem auch bei chronisch Kranken sollte man eine Schadstoffbelastung so weit wie irgend möglich vermeiden – sowohl in der Nahrung wie auch im Trink- und Kochwasser.

Die meisten Kläranlagen wurden gebaut, als es die Belastungen mit Medikamentenrückständen, Umwelthormonen, anderen Produktionsrückständen und Abfallprodukten noch nicht in dem Ausmaß gab. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis alle Wasserwerke Filtertechniken installiert haben, die derartige Verunreinigungen zuverlässig zurückhalten. Bis dahin muss sich der Bürger selber schützen.

Sollte ich meinem Baby/Kleinkind nicht besser Wasser kaufen, das speziell für die Säuglingsernährung geeignet ist?
Während gesunde Erwachsene die schädlichen Wirkungen verschiedener Schadstoffe im Wasser und in den Nahrungsmitteln eher – teilweise – kompensieren können, ist z. B. eine Schwermetall- oder Nitratbelastung für einen Säugling potenziell sehr gefährlich. In vielen Gegenden Deutschlands enthält das Leitungswasser mehr Nitrat, als Experten für eine Säuglingsernährung als Obergrenze betrachten. Um solche Gefahren für Ihr Kind zu vermeiden, brauchen Sie aber kein Flaschenwasser zu kaufen, wenn Sie Ihr Premium-Wasser mit einer purgo100 oder purgo200 zuhause selbst herstellen. Sparen Sie sich das Geld für die Flaschen, die Schlepperei und die Entsorgung des Leerguts.
Ist es nicht ungesund, reines Osmosewasser zu trinken?
Sowohl Menschen wie Tiere können reines Wasser ohne jede gesundheitliche Beeinträchtigung ein Leben lang trinken – im Gegenteil profitieren sie nachhaltig davon, dass über das Wasser praktisch keine Schadstoffe mehr in den Körper gelangen. Eskimos trinken nur Schmelzwasser, das fast dieselbe Qualität wie Osmosewasser hat, und profitieren auch nur davon.
Wir brauchen doch Mineralien – und sollen jetzt mineralienfreies Wasser trinken?
Ja, richtig: Der menschliche Organismus braucht unbedingt Mineralien. Aber diese nimmt man am besten aus Nahrungsmitteln auf, wo sie in Verbindung mit Proteinen und natürlichem Zucker auftreten. Selbst drei Liter stark mineralienhaltiges Wasser können darüber hinaus nicht annähernd den täglichen Bedarf decken. Bei einer ausgewogenen Ernährung nimmt man die benötigten Mineralien, Spurenelemente und Vitamine über die Nahrungsmittel in ausreichender Menge zu sich. Wasser braucht man für diesen Zweck nicht. Trotzdem schicken wir das reine Wasser zum Schluss über eine Remineralisierungsstufe. Diese fügt kontrolliert wieder einige Mineralien zu, um vor allem einen sehr ausgewogenen, angenehmen Geschmack des Wassers zu erhalten und um den pH-Wert etwas nach oben ins Basische zu verschieben.
Wofür eignet sich das Premium-Wasser der purgo100 oder purgo200, wofür nicht?
Mit der purgo100 oder purgo200 gereinigtes Wasser eignet sich auch auf Dauer, ein Leben lang und ohne jede Einschränkung zum Trinken, Gemüseputzen und Kochen und zur Zubereitung von Babynahrung, Kaffee, Tee, Mischgetränken, Drinks aller Art und Eiswürfeln. Ebenso profitieren Haustiere und alle Pflanzen; ein ggf. gemischter Einsatz in Aquarien hängt vom Aquarium und der Zielsetzung des Aquarianers ab.

Darüber hinaus eignet sich das gereinigte und deshalb kalk- und keimfreie Wasser auch z. B. für Dampfbügeleisen und Luftbefeuchter. Schnittblumen halten im reinen Wasser viel länger, viele Pflanzen wachsen besser. Probieren Sie es aus!

Wichtige Informationen zur Umkehrosmose

Wie funktioniert die Umkehrosmose?
Bei der Umkehrosmose wird das zu filternde Rohwasser mit hohem Druck durch eine halbdurchlässige, extrem feinporige Membran gepresst, durch die praktisch nur die sehr kleinen Wassermoleküle und – in sehr kleinen Mengen – verschiedene Ionen hindurchdiffundieren können. Die viel größeren Moleküle der Bakterien, Pestizide, chemischen Produkte und anderer Schadstoffe passen nicht hindurch und werden mit dem verbleibenden Teil des Rohwassers in das Abwasser gespült. Durch vorgeschaltete Filter werden mechanische und chemische Beschädigungen der Membran vermieden. Hinter der Membran steht ein maximal reines, schadstofffreies, mit bestem Bergquellwasser vergleichbares Wasser zur Verfügung.
Reichen nicht auch normale Wasserfilter?
Die in der purgo100 und purgo200 eingesetzte Umkehrosmose ist die einzige verfügbare Technik, mit der eine zuverlässige, umfassende Tiefenreinigung des Wassers von all den genannten Schadstoffen erreichbar ist. Handelsübliche Wasserfilter leisten nicht mehr als die in unseren Anlagen eingesetzten Vorfilter; die durch die Membran bewirkte entscheidende Trennung des Wassers von den Schadstoffen können solche Wasserfilter nicht leisten. Darüber hinaus lässt sich im Privathaushalt nicht feststellen, ob der Wasserfilter bereits verkeimt ist oder noch nicht. Bei der purgo100 und purgo200 können Keime grundsätzlich nicht durchkommen – das reine Wasser ist praktisch keimfrei und kann deshalb problemlos auch mehrere Tage stehen bleiben, ohne schal zu werden (vorausgesetzt, dass der Behälter beim Einfüllen sauber ist).
Wenn schon eine Umkehrosmose-Anlage, warum dann nicht zentral für das ganze Haus?
Der durchschnittliche Wasserbedarf privater Haushalte beträgt in Deutschland rund 130 Liter pro Einwohner und Tag. Davon werden im Durchschnitt nur etwa 5 Liter – und damit weniger als 5% – zum Trinken und Kochen benötigt; die weit überwiegende Menge wird für Duschen, Körperpflege, Toilettenspülung, Wäschewaschen, Putzen, Gartenpflege und Geschirrspülen verbraucht. Eine zentrale Umkehrosmose-Anlage für das gesamte im Haushalt verwendete Wasser müsste sehr viel größer ausgelegt werden und wäre entsprechend teurer. Deshalb empfiehlt sich die Reinigung des Wassers in der Küche direkt an der Spüle für das zum Trinken, Gemüseputzen und Kochen verwendete Wasser, aber z. B. nicht zum Geschirrspülen. Natürlich kann das gereinigte Wasser auch für die Versorgung der Haustiere, zum Gießen empfindlicher Pflanzen, zum Füllen des Dampfbügeleisens und z. B. zum Fensterputzen verwendet werden.
Wie viel Abwasser entsteht bei der Reinigung?
Bei der Umkehrosmose kann systembedingt nicht alles Wasser durch die Membran gepresst werden; das verbleibende Wasser wird mitsamt der Schadstoffe ins Abwasser geleitet. Während die meisten erhältlichen Anlagen zwischen zwei und bis zu dreißig Liter Abwasser für ein Liter gereinigtes Wasser wegspülen, erzeugt die ausgereifte Technik der purgo100 und purgo200 nur ca. 1,6 Liter Abwasser für einen Liter gereinigtes Wasser. Der gesamte Wasserverbrauch eines Haushalts steigt damit nur unwesentlich an.
Was bedeutet die NSF-Zertifizierung?
Die amerikanische NSF International (gegründet als „National Sanitation Foundation“) ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die Standards setzt vor allem für Produkte und Einrichtungen im Sanitärbereich und im Bereich der Lebensmittelsicherheit. Sie testet ihr vorgelegte Produkte und zertifiziert diese, wenn sie die NSF-Standards einhalten. Die Anforderungen der NSF gehen über die Anforderungen der Gesetze in Deutschland und den EU hinaus und gelten deshalb als die weltweit höchsten Standards.

Alle Teile der purgo100 und purgo200, die mit Wasser in Berührung kommen – besonders natürlich die Filter und die für die Umkehrosmose entscheidenden Membranen – sind NSF-zertifiziert. Auf die Anlage können Sie sich deshalb unbesorgt verlassen.

Was versteht man unter dem Mikro-Siemens-Wert?
Reines Wasser leitet elektrischen Strom fast überhaupt nicht. Das Wasser wird erst leitfähig durch in ionisierter Form im Wasser enthaltene Stoffe. Der elektrische Widerstand des Wassers ist deshalb ein Maß für die Gesamtmenge der im Wasser gelösten Stoffe. Die Leitfähigkeit wird in Siemens pro Längeneinheit gemessen; ein Mikro-Siemens ist ein millionstel Siemens. Je höher dieser Wert, desto höher ist die Konzentration an gelösten Stoffen und desto leitfähiger ist das Wasser deshalb. Die Leitfähigkeit ist daher ein Maß für die Belastung des Wassers mit Fremdstoffen insgesamt, sagt aber nichts über die Verschmutzung mit einzelnen Stoffen aus.

Der Mikro-Siemens-Wert pro cm (μS/cm) für Osmosewasser liegt unter 30, für Regenwasser in der freien Natur bei ca. 20 bis 30, für mittelhartes Leitungswasser in Deutschland typischerweise aber bei 400 bis 800. Der zulässige Grenzwert für die Leitfähigkeit wurde mit der Trinkwasserverordnung 2001 von 2.000 auf 2.500 μS/cm erhöht und mit der zum 1.11.2011 wirksam gewordenen Änderung nicht etwa gesenkt, sondern erneut auf jetzt 2.790 μS/cm erhöht. Der Grenzwert liegt damit rund einhundert mal höher als der im Regen- oder Osmosewasser gemessene Wert.

Wichtige Informationen zur purgo100 und purgo200

Warum sollte ich die purgo100 oder purgo200 wählen?
Mit der purgo100 und purgo200 erhalten Sie die qualitativ hochwertige, weltweit bewährte und viele hunderttausendfach eingesetzte Technik des Weltmarktführers in einem ansprechend gestalteten Gehäuse zu einem attraktiven Preis. Beide Anlagen zeichnen sich u. a. aus durch eine mehrstufige Filterung mit NSF-zertifizierten Filtern und einer (bei der purgo200 zwei) hochwertigen Membran, eine Aquastopp-Einrichtung und ein automatisches Filterwechsel-Meldesystem. Mit der hochwertigen Technik wird Ihnen die Anlage über Jahre hinaus bestens gereinigtes Wasser liefern – zumal wir mit jedem jährlichen Wartungsservice die Garantie für die Anlage um ein weiteres Jahr verlängern.
Muss ich die Anlage selber einbauen und anschließen?
Nein, das macht der zertifizierte opuris Fachmonteur, den wir – nach Terminvereinbarung – zu Ihnen schicken. Die Kosten dafür weisen wir separat aus, um Ihnen zu ermöglichen, diese Arbeitskosten ggf. als Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des § 35 a (3) EStG geltend zu machen.
Kann ich mit der Anlage umziehen?
Sicher. Den Abbau können Sie nach unserer Anleitung selbst vornehmen; zum Anschluss der Anlage im neuen Haus führen wir einen Wartungsservice mit Filterwechsel durch und lassen dann den jährlichen Rhythmus für diese Wartungen neu beginnen.
Wie oft muss ich die Filter wechseln lassen?
Da der Filterwechsel vom Gebrauch der Anlage und von der Qualität des zufließenden Rohwassers abhängt, sind die purgo100 und purgo200 mit einer automatischen Filterwechselanzeige ausgestattet. Leuchtet diese auf, vereinbaren Sie bitte in den nächsten Wochen mit uns einen Termin. Andernfalls melden wir uns aber automatisch nach etwa 12 Monaten bei Ihnen, um einen Termin für den jährlichen Wartungsservice mit Filterwechsel zu vereinbaren. Dabei wechseln wir die Vor- und Nachfilter, prüfen und ggf. tauschen die Membran(en), prüfen die Anlage auf Keimfreiheit, führen – bei erhöhter Belastung – eine Desinfektion der Anlage mit einem patentierten Bio-Desinfektionsmittel durch und prüfen die Dichtheit aller Anschlüsse und die Funktion der gesamte Anlage. In dem Pauschalpreis dafür von nur 190 € (inkl. MwSt.) sind Material, Arbeits- und Fahrzeit enthalten. Weil wir die Premium-Qualität unserer Anlagen kennen, verlängern wir anschließend die Garantie für die Anlage um weitere 12 Monate – bei jedem Wartungsservice, solange Sie die Anlage nutzen. So haben Sie Sicherheit.

Wichtige Informationen zur Entkalkung

Wann ist eine Entkalkungsanlage überhaupt erforderlich?
Hartes Wasser enthält hohe Mengen Kalk, der sich in den Rohrleitungen, im Boiler, auf den Heizschlangen, im Wasserkocher, in der Spülmaschine, in der Dusche und im WC absetzt. Kalk ist nicht nur lästig, sondern kostet zusätzliche Energie beim Erwärmen des Wassers und zwingt zu einem wesentlich höheren Verbrauch von allen Wasch- und Reinigungsmitteln. Wir empfehlen, ab einer Wasserhärte von etwa 12 °dH den Einsatz einer Entkalkungsanlage ernsthaft zu prüfen; ab etwa 15 °dH ist eine Entkalkungsanlage dringend anzuraten. Sollten Sie eine Solar-Thermik-Anlage auf dem Dach installiert haben, ist eine Entkalkungsanlage schon bei mittelhartem Wasser dringend geboten.

Wenn Sie bisher hartes Wasser hatten und dann einen Entkalkungsanlage installieren lassen, kann sich Ihr Verbrauch an Wasch-, Reinigungs-, Spül-, Dusch-, Haarwaschmitteln und Seifen um mehr als die Hälfte reduzieren. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern vor allem auch die Umwelt.

Wie funktioniert eine Entkalkungsanlage?
Unsere Entkalkungsanlagen nutzen ein sogenanntes Kationen-Austauscher-Harz zur Enthärtung des Wassers. Dabei strömt das Eingangswasser über einen Harz, der vor allem die Calcium- und Magnesium-Ionen bindet und gegen Natrium-Ionen austauscht. Das Wasser enthält dann kaum noch Calcium- und Magnesium-Ionen, die hauptsächlich für die Härte des Wassers verantwortlich sind. Das Ergebnis ist angenehm weiches Wasser.

Da das Harz sich mit der Zeit mit den Calcium- und Magnesium-Ionen zusetzt und dann keine weiteren mehr aufnehmen kann, muss es regelmäßig erneuert („regeneriert“) werden. Dazu unterbricht die Anlage automatisch zunächst die Wasserleitung ins Haus hinein und spült dann das Harz mit einer Salzlösung, die nach der Spülung direkt ins Abwasser geleitet wird. Ist das Harz wieder frei, wird die Spülung mit der Salzlösung gestoppt und die Zuleitung ins Haus hinein wieder freigegeben. Die Anlage wird beim Einbau von uns so programmiert, dass eine Regeneration erst nach einer möglichst langen Zeit, spätestens aber – gemäß den gesetzlichen Anforderungen – nach sieben Tagen automatisch während der Nachtstunden erfolgt.

Für die Regenerierung ist ein Vorratsbehälter in der Anlage mit Salztabletten zu befüllen. Abhängig vom Verbrauch sind dann die Salztabletten nachzufüllen. Die Erstbefüllung mit Salz ist im Preis enthalten; Regeneriersalz-Tabletten zum Nachfüllen können z. B. in vielen Baumärkten gekauft oder auch bei uns bezogen werden. Umgerechnet auf einen Monat liegen die Kosten dafür – abhängig von der Härte des zulaufenden Wassers und dem Wasserverbrauch – typischerweise bei nur wenigen Euro.

Hat das Wasser anschließend überhaupt keinen Kalk mehr?
Der Kalk im Wasser hat im Laufe der Zeit die Rohrleitungen im Haus mit einer dicken Ablagerung versehen. Fließt nach der Montage einer Entkalkungsanlage nun weiches, weniger kalkhaltiges Wasser durch die Leitungen, bauen sich die Kalkablagerungen mit der Zeit ab. Würde ganz kalkfreies Wasser durchgeleitet, wären irgendwann die Kalkablagerungen ganz verschwunden. Aber dann liegen auch poröse Stellen, andere Undichtigkeiten, Lötverbindungen etc. frei und können entsprechend Schaden verursachen. Bei der Installation der Entkalkungsanlage mischen wir deshalb das enthärtete Wasser (in der sogenannten „Verschnittarmatur“) so mit dem Rohwasser, dass die Härte des Ausgangswassers bei ungefähr 7 bis 8,5 °dH liegt. Bei dieser Härte stellt sich in den Rohrleitungen nach einiger Zeit ein Gleichgewicht ein: Es verbleibt eine konstant dünne Kalkschicht, die Undichtigkeiten und blankes Metall abdeckt. Außerdem wäre extrem weiches Wasser zu viel des Guten: Sie hätten z. B. größte Mühe, das Haarwaschmittel aus Ihren Haaren auszuspülen.
Kann die Entkalkungsanlage in jedem Haus eingebaut werden?
Eine Entkalkungsanlage wird typischerweise hinter der Hauptwasseruhr bzw. der Hauswasserstation montiert, bevor das Wasser im Haus auf die verschiedenen Geschosse bzw. Wohnungen aufgeteilt wird. Bei Mehrfamilienhäusern ist deshalb eine entsprechend größere Anlage zu installieren. Wenn in einem Mehrfamilienhaus eine Entkalkung nur für eine Wohnung installiert werden soll, kommt es auf die spezielle Situation der Hausinstallation an, ob eine Anlage eingebaut werden kann oder nicht. Ist übrigens noch keine Hauswasserstation installiert, übernehmen wir das gerne bei dem Einbau der Entkalkungsanlage. Fragen Sie uns zu alledem; wir beraten Sie gerne und unverbindlich.
Brauche ich überhaupt noch eine purgo100 oder purgo200, wenn eine Entkalkungsanlage eingebaut ist?
Eine Entkalkungsanlage nimmt dem Wasser die Härte – nicht mehr und nicht weniger. Mit einer Tiefenreinigung des Wassers von allen Fremd- und Schadstoffen hat das nichts zu tun. Die optimale Lösung ist deshalb eine Kombination aus beidem: Unten im Keller die Entkalkungsanlage, um überall weiches Wasser und damit keine Kalkablagerungen in Dusche, WC, Wasch- und Spülmaschine mehr zu haben, und in der Küche die purgo100 oder purgo200 für die Tiefenreinigung Ihres Trink- und Kochwassers. Wir gewähren Ihnen einen Paketnachlass, wenn Sie beide Anlagen gleichzeitig bestellen, so dass der opuris Fachmonteur für Anlieferung und Montage nur einmal anreisen muss. Außerdem sparen Sie dann bei jedem jährlichen Wartungsservice für die beiden Anlagen.

banner3_fin

Florian-D.,-Muenchen

„Seit wir das reine Wasser genießen können, kaufe ich viel lieber meine Tees ein – und gebe nun auch gerne ein paar Euro mehr aus. Denn jetzt erst schmeckt man die feinen Nuancen und die extra Qualität des Tees wirklich“.– 
Florian D., München